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16.08.2018

NMI-Leiterin in Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung berufen

Besondere Würdigung: Das Bundesgesundheitsministerium beruft NMI-Leiterin Prof. Dr. Katja Schenke-Layland in die Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung. Foto: NMI

Besondere Würdigung: Das Bundesgesundheitsministerium beruft NMI-Leiterin Prof. Dr. Katja Schenke-Layland in die Zentrale Ethik-Kommission für Stammzellenforschung. Foto: NMI

Die Leiterin des NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen, Frau Prof. Dr. Katja Schenke-Layland, ist neues Mitglied der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung (ZES). Das gab das Bundesministerium für Gesundheit am 7. August 2018 bekannt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt dabei auf die langjährige Expertise von Schenke-Layland im Bereich Biomedizin und Stammzellenforschung. Die Medizinerin leitet seit April 2018 das innBW-Institut NMI und  hat seit 2011 eine Professur für Medizintechnik und Regenerative Medizin an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Mit der Berufung in die ZES stehen ihr nun weitere Herausforderungen bevor: Auf Grundlage des Stammzellgesetzes (StZG) bewertet die ZES die ethische Vertretbarkeit von Forschungsvorhaben. Erstmals wurde die Kommission mit dem Inkrafttreten des Stammzellengesetzes zum 1. Juli 2002 berufen.

Prof. Dr. Schenke-Layland zeigt sich erfreut über die Aufnahme in die ZES: „Mir war es schon immer ein Bedürfnis, eine gesellschaftsrelevante, innovationsorientierte Forschung mit dem Ziel der Anwendung in der Medizintechnik und Regenerativen beziehungsweise Personalisierten Medizin voran zu treiben. Insofern freue ich mich sehr über die Berufung in die ZES, die mir eine Mitgestaltung in einem wichtigen Zukunftsfeld des Landes ermöglicht.“ Mit ihren Forschungsschwerpunkten ermöglicht Schenke-Layland der Kommission einen wichtigen Blickwinkel auf die Bewertung der Forschungsvorhaben in der Stammzellforschung. Die Kommission setzt sich aus Experten der Bereiche Ethik, Theologie, Biologie und Medizin zusammen und prüft Forschungsanträge nach dem Stammzellgesetz in Hinblick auf die Hochrangigkeit der Forschungsziele, die ausreichende Vorklärung des Forschungsprojektes und die voraussichtliche Notwendigkeit der Verwendung humaner embryonaler Stammzellen (hES-Zellen). Die ZES bewertet, ob das Forschungsvorhaben in diesem Sinne ethisch vertretbar ist und nimmt zu jedem Forschungsvorhaben, in dem die Verwendung humaner ES-Zellen geplant ist, gegenüber der Genehmigungsbehörde, dem Robert Koch-Institut, Stellung.

Über das NMI

Das NMI betreibt anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Materialwissenschaften. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern erschließt neue Technologien für Unternehmen und öffentliche Forschungsförderer in den Geschäftsfeldern Pharma- und Biotechnologie, Oberflächen- und Werkstofftechnologie sowie Biomedizintechnik. Das Institut mit Sitz in Reutlingen versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Es arbeitet eng mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zusammen und bedient seit vielen Jahren ein großes Spektrum an mittelständischen und großen Unternehmen. Am NMI arbeiten rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gegründet wurde es 1985.

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