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22.01.2016

innBW Wissenschaftlertreffen 2016

Referenten beim innBW Wissenschaftlertreffen 2016: Dr. Stefan Kaufmann, MdB, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Prof. Dr. Hugo Hämmerle, Sprecher der Innovationsallianz Baden-Württemberg, MDgt. Günther Leßnerkraus, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW (v.l.n.r.)

Referenten beim innBW Wissenschaftlertreffen 2016: Dr. Stefan Kaufmann, MdB, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Prof. Dr. Hugo Hämmerle, Sprecher der Innovationsallianz Baden-Württemberg, MDgt. Günther Leßnerkraus, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW (v.l.n.r.)

Austausch fördern,Vernetzung stärken, Projektideen schmieden - mit diesen Zielen trafen sich am 21. und 22. Januar 2016 rund 100 Wissenschaftler der Innovationsallianz Baden-Württemberg bei Hahn-Schickard am Standort Villingen-Schwenningen. Die Teilnehmer aus insgesamt 13 innBW-Instituten vertraten unterschiedlichste Wissenschaftsdisziplinen und Fachgebiete sowie ein breites Themensprektrum - ideale Voraussetzungen für einen fruchtbaren Austausch über neue Projektvorschläge für die wichtigen Zukunftsfelder des Landes.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens standen die Themen Technologieentwicklung und Technologietransfer. Key-Note Speaker am ersten Tag waren Dr. Stefan Kaufmann, MdB, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, und MDgt. Günther Leßnerkraus, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW. Mit ihren Beiträgen informierten sie das Auditorium über aktuelle Maßnahmen zur Stärkung der anwendungsorientierten Forschung und des Technologietransfers auf Landes- und Bundesebene.
"Wir müssen schneller, offener und risikobereiter werden", formulierte Kaufmann mit Blick auf die öffentliche Forschungsförderung drei wesentliche Forderungen und lobte die Arbeit der innBW als wichtigen Innovationstreiber und Partner der Wirtschaft. Mit einer 10-Punkte-Übersicht adressierte Leßnerkraus die Erwartungen des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg an die innBW. Wichtige Punkte dabei waren die Forderung nach einem branchenübergreifenden Technologietransfer, die stärkere Berücksichtigung der Digitalisierung als Querschnittstechnologie sowie die Entwicklung neuer Angebote an die Industrie, um den Transfer von Erkenntnissen und Wissen aus der Grundlagenforschung in die Wirtschaft noch besser voranzutreiben.

Neben den Grundsatzreferaten aus der Politik und weiteren Vorträgen der innBW sah das Programm vor allem Arbeitsphasen zu den Themen Technologieentwicklung und Technologietransfer vor. Ein Elevator Pitch forderte die Teilnehmer heraus, die innBW-Forscher für ihre Projektideen zu begeistern und ihre Idee auf den Weg zu bringen. Auf diese Weise entstanden zwölf erfolgversprechende Projektskizzen und neue Projektallianzen. Ein World-Café am zweiten Tag leitete den Austausch der Wissenschaftler an und entwickelte neue Ansätze für einen funktionierenden Technologietransfer.