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24.11.2015

Hahn-Schickard auf Online-Landkarte für Industrie 4.0

Ein Beispiel auf der Online-Landkarte: Das drahtlose Sensorsystem zur Messung der Nip-Breite an großen, industriellen Papier-Walzanlagen. Foto: Hahn-Schickard

Ein Beispiel auf der Online-Landkarte: Das drahtlose Sensorsystem zur Messung der Nip-Breite an großen, industriellen Papier-Walzanlagen. Foto: Hahn-Schickard

Die vierte industrielle Revolution ist jetzt auch auf einer Landkarte im Netz zu sehen: Auf dem Nationalen IT-Gipfel am 19. November 2015 in Berlin haben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Siemens-Vorstand Prof. Dr. Siegfried Russwurm eine Online-Landkarte für Industrie 4.0-Anwendungen vorgestellt. Die Karte illustriert anschaulich, wo die inzwischen bereits über 200 Anwendungsbeispiele und Testumgebungen in Deutschland heute zu finden sind. Das innBW-Institut Hahn-Schickard ist auf der Karte mit sechs Projekten vertreten. Rund 25 Prozent aller Projekte befinden sich in Baden-Württemberg.

„Deutschland ist international führend in der Umsetzung von Industrie 4.0“, betonte Gabriel. Die Anwendungsbeispiele machten deutlich, was mit einer digitalisierten Produktion heute schon alles möglich sei und demonstrierten, dass die Industrie 4.0 in Deutschland angekommen ist. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen brauchten jedoch Unterstützung dabei und einen koordinierten Zugang zu den neuen Technologien.

Hahn-Schickard hilft in diesem Zukunftsfeld vor allem kleineren und mittleren Unternehmen beim Zugang zur vernetzten Produktion. Das Projekt „SensIDL“ beispielsweise unterstützt den Mittelstand dabei, die Kommunikationsschnittstellen und den Zugriff auf diese Sensorschnittstellen durch spezielle Entwicklungswerkzeuge zu vereinfachen. Denn durch die höhere Verbreitung von intelligenten Sensorsystemen im Bereich der Industrie 4.0 steigt auch die Notwendigkeit eines einfachen Zugriffs auf diese Sensordaten. Ein weiteres Hahn-Schickard-Projekt auf der Online-Landkarte ist die Entwicklung eines sensorbasierten Mess-Systems zur Qualitätssicherung in der Papierproduktion. Das ermöglicht die Abstände der Kontaktfläche über die volle Walzenlänge genau und effizient zu erfassen und direkt zu visualisieren.

Baden-Württemberg belegt einen Spitzenplatz bei der Entwicklung von 4.0-Anwendungen: Über 50 Projekte werden im Südwesten bearbeitet. Ein Grund: Ein zentraler Faktor für den Vorsprung ist der hohe Stellenwert der Forschung und Entwicklung in südwestdeutschen Unternehmen und die Verzahnung mit den Hochschulen und Forschungsinstituten im Land. 

Zur Onlinekarte: www.plattform-i40.de