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13.10.2015

Forschung hautnah erleben: Großer Andrang am Tag der offenen Tür

Hochleistungsfasern für die Zukunft im High Performance Fiber Center an den DITF. Foto: DITF

Hochleistungsfasern für die Zukunft im High Performance Fiber Center an den DITF. Foto: DITF

Am 26. September öffneten vier innBW-Institute ihre Türen für die Öffentlichkeit und boten „Science in Action“: Bei Führungen durch die Labore und auf Vorträgen zeigten die Forschungsinstitute DITF-MR, ITCF und ITV in Denkendorf sowie das NMI in Reutlingen aktuelle Erfolge in der Gesundheits- und Textilforschung. Über 2.000 Besucher nutzen die Gelegenheit, den Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und von ihnen komplexe Zusammenhänge anschaulich erklärt zu bekommen. Einen Schwerpunkt der präsentierten Forschungsarbeiten bildeten aktuelle Förderprojekte des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das Institut für Textilchemie und Chemiefasern (ITCF) bot neueste Entwicklungstrends aus dem Forschungsbereich Hochleistungsfasern dar. Diese leistungsfähigen Materialien spielen unter anderem bei der Elektromobilität, Architektur, Energietechnik und Medizin eine große Rolle. Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV) erklärte den Besuchern am eigenen Institut entwickelte Produktions- und Prüfverfahren für die neuen Technologien. Dafür stehen auf mehr als 15.000 Quadratmetern Grundfläche modernste Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsanlagen bereit.

Das Zentrum für Management Research am DITF (DITF-MR) zeigte Anwendungen aus den Bereichen Lernen und Digitalisierung und erläuterte, was der Begriff „Industrie 4.0.“ für den Textilbereich bedeutet. Bei einer kleinen Trainingseinheit für die Warenschau konnten die Gäste testen, wie die Lernmethode „Precision Teaching“ am Arbeitsplatz für Schnelligkeit und Präzision sorgt.

Führungen am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) in Reutlingen informierten von Pharma über Biotechnologie bis zur Biomedizintechnik: Dazu gehören neue Methoden der Diagnostik, innovative Medikamentenentwicklung und intelligente Implantate. Ein zweiter Themenpfad führte die Besucher in die Werkstofftechnologie ein. Sie ist durch Entwicklung und Analyse neuer Materialien und Oberflächen für fast alle technischen Innovationen geprägt.

Das Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) veranstaltete seinen Tag der offenen Tür bereits im Mai. Das Institut betreibt Forschung und Kleinserienproduktion auf den Gebieten Silizium-Technologie, Anwenderspezifische Schaltkreise (ASIC), Nanostrukturierung und Bildsensorik.

www.itv-denkendorf.de

www.nmi.de