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22.05.2015

IMS CHIPS erhält Grundfinanzierung des Landes in Höhe von 5,062 Millionen Euro

Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid besucht das IMS und überreicht den Förderbescheid

Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid besucht das IMS und überreicht den Förderbescheid

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert im Jahr 2015 mit rund 5,062 Millionen Euro die Forschung beim Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS). „Mit seiner weltweit anerkannten Kompetenz in der Mikroelektronik und Nanostrukturierung ist IMS CHIPS eine wichtige Einrichtung der technologischen Infrastruktur des Landes vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid heute anlässlich der Übergabe des Förderbescheids an den Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Joachim Burghartz. „Diese benötigen einen zuverlässigen Partner, da sie aufgrund der hohen technologischen Anforderungen und auch aus finanziellen Gründen keine eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten aufbauen können.“


IMS CHIPS betreibt Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Silizium-Technologie, Anwendungsspezifische Schaltkreise (ASICs), Nanostrukturierung und Bildgebende Sensorik. Als eine der zwölf Vertragsforschungseinrichtungen der baden-württembergischen Innovationsallianz (innBW) hat IMS CHIPS eine national und international führende Position bei der Erforschung und Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung von Mikrochips und großflächigen Nanostrukturen. Dabei unterstützt IMS CHIPS in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung nano- und mikroelektronischer Systeme bzw. Komponenten und kooperiert mit international führenden Unternehmen und Zulieferern der Halbleiterindustrie im Bereich Nanostrukturierung.

Das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zu der für die Wirtschaft wichtigen Umsetzung von Ergebnissen und Technologien aus Forschung und Entwicklung in die industrielle Praxis. Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und Nanostrukturierung sind zentrale Querschnittstechnologien mit weitreichender Bedeutung für Schlüsselbranchen im Land wie z.B. der Elektronik- und Elektrotechnikindustrie, dem Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, der Informations- und Kommunikationstechnik oder der Medizintechnik.

Mit einer vollständigen CMOS-Mikrochip-Pilotlinie und einer modernen Forschungsinfrastruktur zur Nanostrukturierung auf Masken und Wafersubstraten besitzt das Institut die vollständige Ausstattung zur Herstellung von Mikrochips und -systemen nach industriellen Standards. Labors für Schaltungsentwicklung, Tests und Zuverlässigkeitsuntersuchungen sowie ein etabliertes Qualitätssicherungssystem runden die Palette ab.