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04.03.2015

Preis für FZI-Mitarbeiterin

Die Preisträgerin Jennifer Schoch. Foto: FZI

Die Preisträgerin Jennifer Schoch. Foto: FZI

Fahrerassistenzsysteme bieten ein hohes Potenzial, um Autofahren sicherer und energieeffizienter zu gestalten. Bevor sie großflächig eingesetzt werden können, müssen die Systeme jedoch in Simulationen ausführlich getestet werden. Einen großen Schritt hin zum einfacheren Erstellen von synthetischen Fahrszenen hat Jennifer Schoch kürzlich am innBW-Mitglied Forschungszentrum Informatik (FZI) gemacht. Für Ihre Abschlussarbeit zu diesem Thema wurde die studierte Elektro- und Informationstechnikerin jetzt mit dem Frauen-MINT-Award 2014 in der Kategorie „Connected Car“ ausgezeichnet. Der Preis wird von der Deutschen Telekom und audimax Medien am 19. März verliehen.

Gerade in der anfänglichen Entwicklungsphase von Fahrerassistenzsystemen werden Simulationen eingesetzt. Jennifer Schoch konnte nun zeigen, wie sich Videoaufnahmen realer Szenen aus einem Auto heraus mit Hilfe von Algorithmen der Bildverarbeitung automatisiert in eine simulierbare Umgebung umwandeln lassen. Der Fokus lag dabei auf einer einfachen Handhabung der Werkzeugkette. Unter der Voraussetzung einer initialen Kalibrierung ist künftig nahezu jede handelsübliche Kamera in der Windschutzscheibe eines beliebigen Fahrzeugs einsetzbar. Herkömmliches, manuelles und zeitaufwändiges Erstellen von synthetischen Fahrszenen erübrigt sich mit der entwickelten Methodik.

Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und praktischer Anwendung. Das Zentrum bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine Karriere. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am Institut interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Das FZI ist eine gemeinnützige Einrichtung.

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