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10.04.2014

Zahl der Elektroautos verdoppelt

Zulassungen Elektrofahrzeuge weltweit. Grafik: ZSW

Zulassungen Elektrofahrzeuge weltweit. Grafik: ZSW

Die Zahl der Elektroautos weltweit ist im vergangenen Jahr auf gut 400.000 gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des innBW-Mitglieds Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Die größte Nachfrage gibt es laut Untersuchung in den Leitmärkten USA (174.000 Fahrzeuge), Japan (68.000) und China (45.000). Deutschland folgt nach Frankreich, den Niederlanden und Norwegen erst auf Platz sieben (17.500 Fahrzeuge). Betrachtet haben die Forscher die globalen Zulassungszahlen bei Autos mit batterieelektrischem Antrieb, Range Extender und Plug-In Hybride. Nicht mitgezählt wurden Krafträder, LKW und Busse sowie die inzwischen mehr als sechs Millionen Full-Hybridfahrzeuge.

Ins Auge sticht auch: Auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität liegen Länder mit Marktanreizprogrammen vorne. Japanische und amerikanische Automobilkonzerne zählen heute zu den Leitanbietern. Die Batterien kommen vorwiegend aus Asien. „Auch die Anstrengungen in Deutschland können sich sehen lassen“, sagt Prof. Dr. Werner Tillmetz, ZSW-Vorstand am Standort Ulm. Die Batterieforschung werde deutlich ausgebaut und die Automobilhersteller entwickelten fortschrittliche Elektroantriebe auf Hochtouren. „Um aber einen Leitmarkt hierzulande mit einer durchgängigen Wertschöpfungskette inklusive der Schlüsselkomponente Batterie zu etablieren, bedarf es weiterer enormer Anstrengungen. Sonst verlieren wir den Anschluss an den globalen Wettbewerb.“

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gehört zu den führenden Instituten für angewandte Forschung auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 230 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Hinzu kommen 120 wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte.

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