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09.04.2014

Smarte Sensoren der nächsten Generation

Das Vorhaben HSG-4S: smart sensors, systems and solutions. Foto: HSG-IMIT, Bernd Müller

Das Vorhaben HSG-4S: smart sensors, systems and solutions. Foto: HSG-IMIT, Bernd Müller

Intelligente Stromzähler, neue Netze, die Industrie 4.0 oder die mobile Medizintechnik – sie alle sind auf smarte, intelligente, Sensoren im Miniformat angewiesen. Solche High tech-Winzlinge werden derzeit am innBW-Mitglied Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG-IMIT) entwickelt. Die neuesten Erfolge stellt das Institut derzeit auf den Hannover Messe in Halle 11, Stand E30, aus.

„Smart sensors, systems and solutions“ (HSG-4S), so heißt die Strategie der Forscher aus Villingen-Schwenningen. Sie soll es möglich machen, Mikrosystemtechnik und Sensorik mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie intelligenter werden zu lassen und sich untereinander zu vernetzen. Basis sind in allen Fällen Sensoren, die mit Hilfe des generischen Smart-Sensor-Modells (SSM) anwendungsspezifisch aus verschiedenen Bausteinen optimiert und modelliert werden. Neben hochintegrierter Sensorik und Auslese-Elektronik bilden sowohl Embedded-Controller, ein effizientes Energie-Management als auch verschiedene Kommunikationsbausteine den Kern des SSM. Für die Kommunikation kommen sowohl kabelgebundene wie auch funkbasierte Kommunikationsstandards beziehungsweise bei Bedarf auch individuelle Speziallösungen zum Einsatz. Zusätzlich entwickeln die Wissenschaftler die Visualisierung und Bedienung per Smartphone-App oder Tablet.

Das HSG-IMIT entwickelt für die Wirtschaft innovative Produkte und Technologien in den Zukunftsfeldern Mobilität, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Pflege sowie Information und Kommunikation. Neben Kompetenzen in Engineering und Herstellungsprozessen ist das Institut Spezialist für innovative Mikrofluidiksysteme sowie für Analyse- und Extraktionsverfahren im Bereich Nukleinsäureanalytik, Immunoassays und klinische Chemie. Die Kunden kommen aus der Industrie, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. An den Standorten in Villingen-Schwenningen und Freiburg arbeiten über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.