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04.03.2014

Wie aus Wissen Erfolg wird

Dr. Thomas V. Fischer berichtete über Wikis für Unternehmen und Netzwerke. Foto: RKW

Dr. Thomas V. Fischer berichtete über Wikis für Unternehmen und Netzwerke. Foto: RKW

Die Förderung und der gezielte Einsatz von Wissensressourcen werden für Unternehmen immer wichtiger. Bildung, Innovationsgeist und Know-how stehen in einem engen Zusammenhang und sind besonders für ein rohstoffarmes Land wie Baden-Württemberg von zentraler Bedeutung. Eine hochkarätige Veranstaltung mit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg, Gisela Erler, beschäftigte sich Ende Januar mit dieser Herausforderung. Den ersten Vortrag hielt Dr. Thomas V. Fischer vom innBW-Mitglied Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF Denkendorf). Als Gäste waren rund 100 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft in den Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses gekommen. Die Präsidentin der Gesellschaft für Wissensmanagement (gfwm), Gabriele Vollmar, moderierte die Diskussion.

Unter dem Titel „Mit Wikis Wissen im Unternehmen und im Netzwerk managen“ berichtete der Spezialist aus Denkendorf über den Einsatz von webbasierten Hypertext-Systemen im Textil- und Bekleidungssektor. Die vielseitigen Alleskönner werden immer öfter in einzelnen Unternehmen sowie in Netzwerkstrukturen genutzt. Wikis sind schnell und einfach zu bedienende Publikationsplattformen, die Expertenwissen für viele Leser in Organisationen bündeln und verteilen. Diese neuartigen Dokumentmanagementsysteme verwenden inzwischen etwa Hugo Boss und Trevira. Werden sie richtig eingesetzt, unterstützen Wikis bei der Ideenfindung, der Produktentwicklung und der Produktion.

Das Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF Denkendorf) entwickelt neue Konzepte, Methoden und Werkzeuge für strategisches und operatives Management sowie neue inner- und überbetriebliche Organisationsstrukturen. Die Arbeiten umfassen das gesamte textile Wertschöpfungsnetz von der Herstellung der Faser bis zur Vermarktung des Endproduktes. Das Zentrum transferiert Best Practice-Lösungen zu Unternehmen und Netzwerken der Textilwirtschaft. Die Arbeit erfolgt im Rahmen von Projekten mit gegenwärtig über 150 Partnern aus den Bereichen Industrie, Systementwicklung und Dienstleistung sowie Forschung.

Alle Vorträge: www.rkw-bw.de/aktuelles/2014-01-29-wissen-erfolg