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26.02.2014

Energiewende im Land: Bericht ├╝ber den Stand

Eine Studie des ZSW zeigt unter anderem: Die Stromversorgung im Südwesten ist bis Ende 2019 gewährleistet. Abbildung: UM BW

Eine Studie des ZSW zeigt unter anderem: Die Stromversorgung im Südwesten ist bis Ende 2019 gewährleistet. Abbildung: UM BW

Um die aktuelle und künftige Energiepolitik im Südwesten drehte sich das dritte Gespräch der Landesregierung zur Energiewende am 31. Januar. Im Fokus standen die Versorgungssicherheit und die Kostenentwicklung in den nächsten Jahren. Das Gespräch fand mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Interessengruppen statt. Als Basis der Diskussion diente der erste Statusbericht zur Energiewende in Baden-Württemberg. Erstellt hat ihn das innBW-Mitglied ZSW im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Der im November veröffentlichte Monitoring-Bericht der Wissenschaftler soll jährlich fortgeschrieben werden.

Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigen die Daten, dass die Energiewende in Baden-Württemberg auf gutem Weg sei. Jetzt gehe es darum, auf Bundesebene die richtigen Weichen für die künftige Entwicklung zu stellen. Der ZSW-Studie zufolge ist die Versorgungssicherheit mit Strom im Südwesten zumindest bis Ende 2019 gewährleistet. Der Ausbau der Produktionskapazitäten, vor allem durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, müsse jedoch ergänzt werden um Fortschritte beim Netzausbau und die Flexibilisierung des Stromsystems, erklärte Prof. Dr. Frithjof Staiß, der geschäftsführende Vorstand am ZSW. Es sei unabdingbar, auf die nur schwer kalkulierbare Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom durch flexible Kraftwerke, eine kluge Nachfragesteuerung und mittelfristig auch durch neue Speichertechnologien gezielt und schnell zu reagieren, so Staiß, der die Energiewende auch als Experte für die Bundesregierung begleitet.

Das Forschungsinstitut ZSW gehört zu den führenden Instituten für angewandte Forschung auf den Gebieten Photovoltaik, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen sowie Energiesystemanalyse. An den drei ZSW-Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 230 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Hinzu kommen 120 wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte.

www.baden-wuerttemberg.de/drittes-energiepolitisches-gespraech

www.baden-wuerttemberg.de/140131_Monitoring_Energiewende.pdf