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12.02.2014

Zuckerwürfelgroße Sensoren und andere Erfolgsgeschichten

MdL Storz überzeugte sich bei seinem Besuch von der anwendungsorientierten Forschung am HSG-IMIT. V.l.n.r.: S. Herrlich (Gruppenleiter Mikromedizin), C. Pecha (Geschäftsführer HSG), F. Hedrich (Mitarbeiter thermische Sensoren), MdL H.-P. Storz, Roland Zengerle (Institutsleiter). Foto: HSG-IMIT

MdL Storz überzeugte sich bei seinem Besuch von der anwendungsorientierten Forschung am HSG-IMIT. V.l.n.r.: S. Herrlich (Gruppenleiter Mikromedizin), C. Pecha (Geschäftsführer HSG), F. Hedrich (Mitarbeiter thermische Sensoren), MdL H.-P. Storz, Roland Zengerle (Institutsleiter). Foto: HSG-IMIT

Bei Automobilzulieferern, in der Medizintechnik oder dem Informations- und Kommunikationssektor – überall wird Mikrosystemtechnik gebraucht. Die Technologie ist besonders für die innovativen baden-württembergischen Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Einer der führenden Forschungs- und Entwicklungsdienstleister von mikrotechnischen Komponenten und Systemen im Land ist das Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft e.V. (HSG-IMIT). Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz hat sich im Januar bei einem Besuch in Villingen-Schwenningen über die Arbeit des Institutes informiert. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD im Landtag war von den Dienstleistungen und den Erfolgen am HSG-IMIT sichtlich beeindruckt.

Auf dem Besuchsprogramm des Abgeordneten stand ein Rundgang durch das Institut, Gespräche mit Entwicklern und der Institutsleitung sowie Beispiele aus den einzelnen Forschungsbereichen. Eine preisgekrönte Entwicklung ist der thermische Differenzdrucksensor: Der zuckerwürfelgroße Sensor wird bei der Luftmengenregelung in Klimaanlagen eingesetzt. „Bei den Instituten der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. werden die Gelder des Landes gut investiert“, berichtet der Abgeordnete. Das Land Baden-Württemberg fördere die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen der innBW mit über 25 Millionen Euro jährlich aus dem Haushalt des Wirtschaftsministeriums. „Wir haben die Zuschüsse seit 2011 um knapp ein Viertel erhöht. Das zeigt, welche Bedeutung wir der Technologieförderung beimessen“, so Storz.

Das HSG-IMIT entwickelt für die Wirtschaft innovative Produkte und Technologien in den Zukunftsfeldern Mobilität, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Pflege sowie Information und Kommunikation. Zu den Dienstleistungen gehört auch die Herstellung von Muster- und Kleinserien und die Produktionsüberführung. Die Kunden kommen aus der Industrie, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. An den Standorten in Villingen-Schwenningen und Freiburg arbeiten über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.